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| Welchen Weg zeigt ihr uns? ©SF |
Look around. In which society do we live and in which do we WANT to live?
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Sonntag, 7. Juli 2019
Generationenkonflikt
Donnerstag, 27. Dezember 2018
Be wild - zwischen Konflikt & Harmonie
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| ©SF |
Montag, 11. Dezember 2017
Politsatire im deutschen Fernsehen – ein Ventil für Emotionen
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© SF
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Mittwoch, 3. Februar 2016
Der Terror terrorisiert... unsere Nerven
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| pixabay |
Was ist gefährlicher, Terrorismus oder die Angst vor Terrorismus? Wenn wir als Gesellschaft so weitermachen, dann sterben wir an Herzversagen. Und das noch bevor uns auch nur irgendein Terrorist schräg anschauen kann. Dann haben die Terroristen mit minimalen Kosten einen maximalen Nutzen erreicht. Wie praktisch!
Donnerstag, 4. Juni 2015
Sich selbst verwirklichen oder sich selbst verwirren
| Izunia und Lukasz - für immer? Liebesschlösser in Krakau. |
"Später möchte ich das ja auch alles, aber jetzt muss ich mich erst mal selbst verwirklichen." Hm, das klingt ziemlich unkonkret, da kann der Gesprächspartner nur ratlos mit dem Kopf schütteln. Panik vor dem Hausbau! Schockstarre beim Gedanken an Schwiegermutter-Besuche! Beim Gedanken an
Kinder bleibt das Herz stehen! Bitte keine Pflichten. Bitte keine Einschränkung. Groß ist die Angst vor einem spießigen, langweiligen Leben. Alle scheinen froh zu sein, den
konservativen alten Zeiten, in denen man lebenslänglich in einer vor Gott
geschlossenen Ehe ausharrte, entkommen zu sein. Sich an eine Person binden?
Ja, so vorübergehend, aber doch nicht längerfristig. Immer die gleiche Person
küssen? Ein Bett teilen? Kein Sex mit anderen? Das ist doch uncool. Naiv. Das
ist eine Horrorvorstellung! Wo bleibt da der Spaß? Das echte Leben? Die
Bestätigung? Wo bleibt da die Selbstverwirklichung.
Mittwoch, 7. Januar 2015
Neues Hobby: Montags Tauziehen auf der Straße
Die Pegida-Bewegung* will ihre Gegner ermüden, indem sie jeden Montag auf die Straße geht. Sie demonstriert fleißig gegen eine angebliche Überfremdung und Islamisierung des Abendlandes (was das A-Wort eigentlich ist, könnte man an anderer Stelle mal klären).
Die Strategie des Zermürbens ist nicht dumm, denn schon hört man bei den Pegida-Gegnern genervtes Gejammer "Oh nee, nicht schon wieder!", "Ich war doch schon jeden Montag auf der Straße...", "zu kalt", "Ich will mal wieder zum Sport!", "Ich muss ein Essay abgegeben", "Ich wollte doch zum Empfang, da gibt es Häppchen...". Alles verständlich.
Aber leider, leider richtet sich Pegida nicht nach dem vollen Terminkalender der viel beschäftigten Ehrgeizigen. Am Ende interessieren wie beim Fußball** nur die Zahlen: 7.500: 300 in Köln, oder 4.000: 18.000 in Dresden.
Donnerstag, 4. September 2014
Ruhmsucht
Das mit den Genen ist natürlich Quatsch -
Ruhmsucht muss nicht sein. Ein Entzug ist möglich: Mit viel Übung, Geduld und
bewusster Selbstreflexion gibt es ein Entkommen. Auch ohne Ruhm und Ehre ist
der Mensch etwas wert.
Sonntag, 29. Juni 2014
Erwartungen
Kann es sein, dass wir Bürgerinnen und Bürger zu hohe Erwartungen an unsere Politiker haben und daher ständig gefrustet Kritik an ihnen ausüben? Wir können durchaus den Medien die "Schuld" daran geben, besser gesagt der Art und Weise, wie Politik mit dem Medien umgeht. Denn, woher kommen diese hohen Erwartungen? Prof. Dr. Clay Clemens vom Government Department und College of William & Mary in Virginia (USA) stellt fest:
"Die Versuchung, sich hauptsächlich auf 'public relations' zu verlassen und eine Öffentlichkeitsstrategie zu betreiben, ist nicht nur eine Ablenkung, sondern auch eine Gefahr. Oftmals werden Entscheidungen so zugeschnitten, dass sie positive Berichte zur Folge haben. Oftmals werden die wichtigeren Aufgaben des Amtes außer Acht gelassen. Ideen werden vernachlässigt oder verwässert."
"Die Versuchung, sich hauptsächlich auf 'public relations' zu verlassen und eine Öffentlichkeitsstrategie zu betreiben, ist nicht nur eine Ablenkung, sondern auch eine Gefahr. Oftmals werden Entscheidungen so zugeschnitten, dass sie positive Berichte zur Folge haben. Oftmals werden die wichtigeren Aufgaben des Amtes außer Acht gelassen. Ideen werden vernachlässigt oder verwässert."
Ein guter Politiker drängelt sich also nicht 24 Stunden am Tag vor der Kamera; immer den Blick auf Meinungsumfragen geheftet. Ein übertriebener Medienfokus fördert zu hohe Erwartungen, die fast
immer enttäuscht werden. Dadurch vergrößert sich die Entfremdung von
Politik nur noch mehr. Stattdessen konzentriert sich ein guter Politiker auf seine zentralen Aufgaben. Das bedeutet in der Konsequenz, dass wir Geduld mit unseren Politikern brauchen. Falls wichtige Erklärungen und Taten tatsächlich ausbleiben, können wir uns immer noch - dann mit Recht- beschweren.
Was meinst du?
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