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Sonntag, 7. April 2019

Rush hours in Köln

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Ein Grund mehr für flexiblere Arbeitszeiten und mobile Arbeitsorte wie das Home Office: die Entlastung von Bahnen, Bussen und Straßen in Köln. Chefs sollten Mitarbeiter*innen die Möglichkeit geben, ab und zu von zu Hause aus arbeiten zu können. Dadurch tun sie sogar Gutes! In sozialer und ökologischer Hinsicht. Also, flexible Arbeitszeiten und flexible Arbeitsorte sollten Teil der neuen CSR- und PR-Strategien für Unternehmen und Institutionen werden. Allein schon für die Außenwirkung! ;) Und natürlich für die Umwelt. Und für die Menschen.

Donnerstag, 27. Dezember 2018

Be wild - zwischen Konflikt & Harmonie

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In der Weihnachtszeit wünschen wir uns ganz besonders viel Harmonie, Gemütlichkeit und Liebe. Aber wie erreichen wir das? Und vor allem: wann ist der Friede aufgesetzt und künstlich? Manchmal lohnt es sich offen zu sprechen mit Freunden und der Familie. Manchmal hilft aber auch nur ein Ausbruch der Emotionen mit Schreien, Heulen und Wütendsein, um echte Harmonie und inneren Frieden zu erreichen. Das kann auch Teil der Erneuerung und der inneren Reinigung sein. Also: Be wild!

Montag, 3. Dezember 2018

AdventsZEIT: Es ist Zeit, Zeit zu haben!


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Und schon wieder ist der 1. Advent da, die erste Kerze brennt, das Türchen geöffnet oder das Säckchen geöffnet und vielleicht schon Plätzchen gebacken. Alles wie immer? Ja alles wie immer, denn wir haben keine Zeit. Nicht für uns, nicht für andere, wir sind gestresst. Unsere Kommunikation ist gestresst und stresst.

1. Advent, WhatsApp von Lulu an Dudu (Namen erfunden):
"Und wie sieht's aus mit Weihnachtsmarkt? Wenn nicht, is auch nicht schlimm...regnet ja eh :)"

Montag, 26. März 2018

Das Leben prägt - und verliert so etwas an Vergänglichkeit

Nichts ist von Dauer. Den einen erleichtert der Gedanke an diese Tatsache, dem anderen macht der Gedanke Angst. Er versucht das festzuhalten, aufzuhalten, einzufangen was überhaupt nicht festzuhalten ist, denn das Leben ist stärker. So viel stärker! Es zieht und zerrt ohne Rücksicht auf deine Kraft. Es ist schwer zu begreifen, dass im Leben nicht alles für immer bleibt. Dinge begleiten uns kurz, manchmal länger. Menschen gehen ein Stück mit uns, dann gehen sie wieder woanders lang. Aber sie hinterlassen Spuren, manchmal kleine, manchmal große.

Donnerstag, 1. März 2018

Auch die Grippe hat was Gutes

Den einzigen Vorteil, den Grippe-Erkrankte haben ist, dass sie wirklich krank sind und damit ihre Ruhe haben. Kein halbes krank, wie bei einer  lästigen Erkältung, sondern ein ganzes krank. Der Grippe-Infizierte schafft es mit letzter Kraft gerade so vom Bett ins Bad, in die Küche und wieder ins Bett. Hier stellt sich nicht die bohrende Frage: "Ach, soll ich nicht doch zur Arbeit gehen...? Soo schlecht geht es mir doch nicht...?" Grippe-Erkrankte müssen mit niemandem mehr diskutieren, weder mit sich selbst, noch mit anderen. Alles ist schön eindeutig, sie sind halt krank! Ganz krank. Auch fühlen sie sich nicht hin- und hergerissen zwischen all den schönen Freizeitaktivitäten, die sie verpassen und ihrem Bedürfnis nach Ruhe. Sie haben nur noch ein Bedürfnis nach Ruhe. Der Rest interessiert sie einfach nicht! Grippe-Patienten sind außerdem sehr genügsam.

Samstag, 16. Dezember 2017

Quarterlife... crisis?


© SF
Es gibt eben nicht nur die midlife-crisis, sondern auch die quarterlife-crisis. Das ist, wenn alle aus der Schule raus sind, alle mit dem Studium mehr oder weniger fertig sind und das Leben voll zuschlägt. Wenn dann die einen ein Baby bekommen, die anderen den ersten Burnout haben, wieder andere von Karriereleiter zu Karriereleiter springen, die Ersten den Job wechseln, Freunde sich verloben, Beziehungstypen sich in überzeugte Singles verwandeln, Bekannte die Hochzeit planen, die ersten sich schon wieder scheiden lassen, die einen bereits sterben, die anderen von ganz vorne anfangen...
Und man sich fragt: Seid wann sind wir eigentlich alle so verschieden?

Samstag, 16. September 2017

Pusteblume - oder die Dekadenz des Lebens


Wir leben dekandent. Wir schätzen nicht das, was wir haben oder erleben. Wir schätzen nicht die, die wir treffen. Wir sind nicht da, wenn andere uns brauchen. Wir sind nicht die, die wir sein möchten. Stattdessen denken wir, dass wir ewig leben, ewig auf dieser Erde, ewig in diesem Körper, ewig mit diesem Namen. Wir verschieben, zögern, hadern, verschließen und hassen. Bis es dann vorbei ist. Und dann ist es einfach vorbei. Aber auch nicht richtig, weil wir es nicht fassen können.

So viel vorne weg. Nachfolgend ein Gedicht für meinen Opa. Ich schrieb es ihm vor vielen Jahren.
Nach seinem Tod mit 91 fiel es mir wieder in die Hände. Für alle kulturbegeisterten alten Menschen, die sich freuen, wenn ihre Enkel schreiben, lesen und denken. 

Donnerstag, 3. August 2017

Trauern wie Roboter-Menschen

2 Tage Sonderurlaub beim Tod der engsten Angehörigen wie Eltern, Kinder oder Ehepartner. Beim Tod von Opa oder Oma gibt es sogar nur: 0 Tage Sonderurlaub. 
Was ist das für eine Gesellschaft, in der Arbeitnehmern keine Zeit zum Trauern gegeben wird? Das soll wohl eine besonders effektive und produktive Gesellschaft sein. Was ist das für eine Gesellschaft, in der erwartet wird, dass sich das Abschiednehmen von einem geliebten oder einfach nur sehr vertrauten Menschen mal eben nebenbei vollzieht? Abschiednehmen von einem Menschen, der dich dein ganzes bisheriges Leben lang begleitet hat... Bloß keine unnötige Gefühlsduselei! Ist ja nur jemand gestorben. Schwamm dr... äh Erde drüber.

Samstag, 24. Juni 2017

Ideale...

Schön ist, wenn man nachts in der U-Bahn in einer Großstadt Gesprächsfetzen lauscht: “Er hat ja seine Ideale, aber...“
Was ABER?! Ideale, JA oder NEIN! Antworten wie beim Heiraten. Da kann man ja auch nicht vielleicht sagen.
Wenn es doch so einfach wäre...

Freitag, 10. Februar 2017

Unmöglich verliebt

pixabay.com
Romantik? Kitschig.
Liebe? Hä, viel zu kompliziert.
Heiraten? Ja irgendwann auf jeden Fall, allein schon wegen der Feier, zur Not die Nächstbeste.
Sex? Aber bitte wie im Drehbuch.
Kinder? Die Mutter meiner Kinder finde ich eh nicht.
Verliebtsein? Viel zu gefährlich, man könnte verletzt werden.
Es scheint fast so, als ob meine Generation der Mitte/Ende Zwanziger sich nicht mehr verliebt.
Verliebtsein ist doch:
Anstrengend.
Leichtsinnig.
Wahnsinnig.